Der Jongo ist ein traditioneller afrobrasilianischer Rhythmus und Tanz, der als „Großvater des Sambas“ gilt: Entstanden ist er als Widerstands-Musik auf den Plantagen im Hinterland von Rio de Janeiro. Die Rhythmen, Tänze und Gesänge waren eine Art Geheimsprache, die auch später, nach der Abschaffung der Sklaverei 1822, weiterlebte. Um Jongo-Gruppen formten sich Gemeinschaften, die das gemeinsame Erbe am Leben hielten – bis heute sind sie kulturelle Treffpunkte in den Favelas. Anne Herrberg hat die älteste dieser Gemeinschaften einen Nachmittag begleitet und mitgetanzt. Außerdem führt die Reise zur Wallfahrtsbasilika Nossa Senhora da Penha, zu Sportreibenden an die Copacabana und auch in die berühmte Lagune Piratinga