Weniger Radwege und Fußgängerzonen, dafür mehr und günstigere Parkplätze: Wenn es nach der FDP ginge, würden deutsche Innenstädte künftig autofreundlicher. Keine gute Idee, findet der Deutsche Städtetag und auch der grüne Koalitionspartner zeigt sich wenig begeistert. Kritik kommt zudem von Stadtplanern, die auf die guten Erfahrungen verweisen, die Städte wie Kopenhagen, London oder Rotterdam seit Jahren damit machen, ihre Zentren möglichst autofrei zu halten. Da fragt man sich, wie es sein kann, dass eine Partei, die sich selbst als innovationsfreundlich versteht, von alledem nichts wissen will. Einschätzungen des Philosophen Christoph Quarch im SWR-Aktuell-Gespräch mit Arne Wiechern.