Geborgenheit hat Martin Summen früh im Rausch gesucht. Als jüngstes von fünf Geschwistern einer Familie aus dem Emsland hat ihm die Trennung seiner Eltern einen Knacks versetzt – Schuldgefühle inklusive. Die Flucht in den Drogenkonsum war verhängnisvoll: Nicht nur begleitet ihn die Abhängigkeit bis heute – der Umgang mit falschen Freunden bringt ihn auch schon als Teenager in den Knast. Er war Opfer und Täter, sagt der heute 57-Jährige über diese Zeit. Geholfen hat ihm sein Glaube an Gott, vor zehn Jahren hat ihn ein Traum anders auf das Leben blicken lassen. Im Bremen Zwei-Podcast "Eine Stunde reden" erzählt er Host Mario Neumann auch von seinen Gelegenheitsjobs und davon, wo er die große Freiheit erlebt hat.