"Racism", "inclusive" oder "women" - das sind Worte, die künftig nicht mehr in Bekanntmachungen und Dokumenten der US-Regierung auftauchen sollen. Mehr als 200 Begriffe stehen auf einer internen Liste, die diese Woche von der "New York Times" öffentlich gemacht wurde. Die Regierung Trump hat auch staatliche Gelder für Diversitätsprogramme in Museen gestrichen. Insofern kommen die Wort-Streichungen nicht überraschend. Aber lässt sich das überhaupt vergleichen: Hat Sprachpolitik einen konkreten Einfluss auf die Gesellschaft? Das ist unsere Frage des Tages an die Schriftstellerin Nora Bossong.