Schriftsteller Thomas Mann im April 1945 in seinem Haus in Santa Monica in Kalifornien / USA vor einem Bücherregal: Die Konferenz von Jalta im Februar 1945 nahm er zum Anlass, sich aus seinem kalifornischen Exil mit einer Rundfunkbotschaft über das deutsche Programm der BBC an die deutschen Hörer zu wenden.
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Thomas Mann über die Jalta-Konferenz

Archivradio - Geschichte im Original · 15.02.2025 · 7 Min.
Schriftsteller Thomas Mann im April 1945 in seinem Haus in Santa Monica in Kalifornien / USA vor einem Bücherregal: Die Konferenz von Jalta im Februar 1945 nahm er zum Anlass, sich aus seinem kalifornischen Exil mit einer Rundfunkbotschaft über das deutsche Programm der BBC an die deutschen Hörer zu wenden.
Erscheinungsdatum
15.02.2025
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Podcast

16.2.1945 | Im Februar 1945 zeichnet sich ab, dass Hitler-Deutschland bald besiegt sein würde. Seit der Befreiung von Auschwitz kurz zuvor sind auch die Gräueltaten und Massenvernichtungen öffentlich bekannt. Doch was sollte mit Deutschland nach einer Kapitulation geschehen? Soll das Land zwischen den Siegermächten aufgeteilt werden - und wenn ja, wie? Soll Europa in definierte westliche und sowjetische Interessenssphären aufgeteilt werden? Um diese und andere Fragen zu besprechen, treffen sich die Staatschefs der Alliierten ab dem 4. Februar 1945 für eine Woche im Badeort Jalta auf der Krim - für die USA kommt Franklin D. Roosevelt, für Großbritannien Winston Churchill. Eingeladen hat der sowjetische Diktator Josef Stalin. Frankreich ist nicht vertreten. Die Konferenz ist für den Schriftsteller Thomas Mann (1875 - 1955) ein erneuter Anlass, sich aus seinem kalifornischen Exil mit einer Rundfunkbotschaft über das deutsche Programm der BBC an die deutschen Hörer zu wenden.

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